Spürst du den steten Drang ständig aktiv zu sein? Wie führst du dein (Arbeits-)Leben? Voller Hektik, Stress und einem täglichen Aktivitäten-Marathon? Oder schaffst du dir „Zwischenzeiten“ zum Durchatmen, um wieder in deine Kraft zu kommen? Meist steigt gerade in der Weihnachtszeit die Sehnsucht nach Innehalten und Ruhe. Wie weit bist du von dieser achtsamen Besinnlichkeit entfernt?

 

Gönne dir achtsame Besinnlichkeit in der „Zwischenzeit“

Meist eilen wir insbesondere im beruflichen Kontext von Termin zu Termin. Es kommen viele Dinge zu kurz, auf die wir doch eigentlich unser Augenmerk legen wollten, weil sie uns wichtig sind. Weil sie uns am Herzen liegen. Wo stößt du schon längst an deine Grenzen? Oft zeigt einem die Gesundheit in Form von körperlichen Beschwerden diese Grenzen deutlich auf. Erst jedoch, wenn es wirklich zu einer Zwangspause kommt, fangen wir an, darüber nachzudenken, etwas ändern zu wollen. Was passiert aber, wenn du dir schon vorher immer wieder erlaubst zur Ruhe zu kommen? Nichts tun, faul sein, nichts denken …

Sich täglich „Zwischenzeiten“ der Muße zu gönnen, schafft neue Möglichkeitsräume. In diesen kannst du deine Fähigkeit, dich auch mal von Momenten berühren zu lassen, wieder aufleben lassen. Du hast die Chance, dich wieder lebendig zu fühlen, statt dir einzureden, dass dein Hamsterrad deine Karriereleiter ist. Wir rennen oft aus Angst vor der Leere. Stille und Schweigen sind für manche kaum zu ertragen, da es dann erst richtig laut werden kann mit all den Gedanken, die scheinbar nicht zu Ruhe kommen wollen. Immer auf dem Sprung sein und alle Möglichkeiten nutzen wollen, lässt dir keine Gelegenheit, um dich einmal zu besinnen.

JEDOCH – Du allein kannst dir diese „Zwischenzeit“ schenken und bewusst umgehen mit dem was dich umgibt. Nicht erst gleich, nicht erst nachher, nicht erst Morgen – schon JETZT!

Traue dich, faul zu sein ohne Selbstvorwürfe. Gehe in Resonanz mit deiner Umgebung und warte ohne bestimmte Erwartungen. Lasse dich auf jeden einzelnen Moment ein.

 

Entdecke in der Stille wieder deinen Hunger nach Neuem

Was würdest du tun, wenn du dir erlaubst zur Ruhe zu kommen?

Wie willst du als Gegenpol zur Arbeit deine Zeit schöpferisch nutzen? Vielleicht zehn Minuten, vielleicht auch eine Stunde oder einen Tag lang. Manchmal braucht es zum Glück auch nur die eine Sekunde der völligen Präsenz. In dieser Sekunde kann dein Hunger nach Neuem plötzlich wie ein Funke den ganzen Raum erhellen.

Im Rückzug entdeckst du deine Kreativität, mit der du neue Ideen an den Start bringen kannst. Im stillen Rückzug kannst du bewusst umdenken, deine Perspektive wechseln, dir neue und andere Wege ausmalen. Wenn du in völliger Ruhe und Stille den Blick auf dein Dasein / auf deine Existenz richtest und den damit verbundenen Schmerz auch mal zulässt, kann neuer Nährboden für zukünftige Erfahrungen entstehen.

In der entstehenden Klarheit kannst du beobachten, was um dich herum passiert. Hier kannst du sehen, was dich neu inspirieren kann und welche Impulse dein Herz berühren. Was soll für dich das Wesentliche sein? Erkennst du die Fülle des Lebens?

Probiere es doch einfach mal aus. Gehe offline. Gehe aus den ständigen Dauerkontakten im Außen in Kontakt und Verbindung zu dir selber und fragen dich:  Was passiert, wenn du dir erlaubst zur Ruhe zu kommen?

 

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